TigerTrip Austria
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News Detail

27.11.2014

REISEBERICHT: Küsten/Dünentour September 2014

Bunte Schweizertruppe mittleren Alters mit jungem, erfahrenen Motocrosser.

Nach einem wunderbaren Skitag in der Aletscharena, beim obligaten Apréski, wurden von den anwesenden Frauen bereits schon die Sommerferien diskutiert. Natürlich meldeten auch wir Männer unsere Vorstellungen an, die mit jedem „Jagerthe“ nach und nach tollkühner und spektakulärer wurden.
In fortgeschrittener Stunde und entsprechender Heiterkeit waren die nächsten Urlaube besprochen und von den Frauen sogar bereits „bewilligt“. Die Frauen fahren an einen Sandstrand zum Ausspannen, - und wir Männer machen als Motorradfreaks eine Motorradtour mit Enduros, - am besten möglichst spektakulär aber doch mit möglichst viel Komfort.
Bei weiteren Treffen wurden die Pläne verfeinert und viele Fragen besprochen. Wir wollten mit Enduro-Motorrädern durch die Prärie fahren, am besten von Hotel zu Hotel, ohne uns um Treibstoff, Reparaturen, Essen, Getränke, Unterkünfte, Gepäck oder Routen usw. kümmern zu müssen. - Einfach nur fahren, fahren und Spass daran haben durch die Wildnis zu brettern.
Ja, aber gibt es den so etwas auf dem Markt? Bietet das überhaupt jemand an?
Heinz stellte sich zur Verfügung, dieser Frage nachzugehen und nach einem entsprechenden Anbieter zu suchen. Bei der Prüfung verschiedener Möglichkeiten stieß er auf TigerTrip.cc und berichtete den Kollegen auch von dieser Internetseite. Sofort sahen wir, dass dies genau das war wonach wir suchten! Wie ein Sechser im Lotto kam es mir vor, als ich das Angebot studierte und die Reiseberichte las. Moderne KTM Hard-Enduros, die auf die Fahrer abgestimmt werden, sogar die Ausrüstung kann bei Bedarf gemietet werden, an der Wärme, durch Sand und Schotter, in politisch sicherem Gebiet, mit dem von uns erwarteten Komfort und mehr.

Bald stand fest: Wir fahren zum Tiger nach Marokko!
Nach dem Festlegen des Datums suchten wir in unseren Bekanntenkreisen noch nach weiteren „angefressenen Enduroanern“ um mit einer kompletten Gruppe anreisen zu können. So kamen noch Paul, Peter und der Motocrosser Reto zum Projekt hinzu. Schnell, unkompliziert und sehr freundschaftlich stellte sich die Kontaktaufnahme mit dem Chef und Guide Hannes heraus. Seine Empfehlungen betreffend Flug usw. erwiesen sich als wertvolle Hilfen. So war der Trip und die Reise bald gebucht.

Mit hohen Erwartungen, dessen Erfüllung wir noch nicht so recht als erfüllbar glaubten, trafen wir in Agadir ein. Bereits wartete der Chef und Guide in unverkennbarem KTM-TigerTrip-Outfit persönlich auf uns und begrüsste uns herzlich. Schnell legten sich betreffend Erfüllung unserer Erwartungen die letzten Zweifel, als wir in den Toyota Landcruiser einsteigen durften, der betreffend Zustand und Sauberkeit sogleich einem Showroom eines Toyotahändlers aus der Schweiz entstammen könnte. Genau das war der Massstab, der uns auch in der ganzen kommenden Woche geboten wurde!Nach einem „Anklimatisierungstag“ standen wir wie vereinbart am Morgen des darauffolgenden Tages in voller Crossermontur bereit. Pünktlich wurden wir von Hannes abgeholt und wir durften die schon lange herbeigesehnten Motorräder in Empfang nehmen. Aus einem eher unscheinbaren Bau rollte Hannes der Reihe nach die vorbereiteten Motorräder heraus. Sauber, wie neu glänzend, auf jeden einzeln eingestellt, perfekt gewartet und vollgetankt. Wie wir den Massstab bereits vorgelegt bekamen machte auch die Motorradübergabe so richtig Freude.
Mit der ersten Fahrt in die Sanddünen stellte sich sofort heraus, wer wie mit diesen Geräten auf dem für uns bisher noch unbekannten Untergrund zu recht kam. In der Folge erlebten wir vier unvergessliche Tage mit tollen Touren, die zumindest für mich als (leicht) Übergewichtiger, Baldfünfziger zum Teil recht anstrengend waren. Betreffend des von uns erwarteten Komforts wurden auch hier die Erwartungen übertroffen. Die Tour ging tatsächlich von einem Top-Hotel zum nächsten. Überall haben wir überaus nette Gastgeber angetroffen so wie sehr saubere Zimmer mit einwandfrei funktionierenden Duschen.
Sogar spezielle Wünsche, die nicht im Reiseprogramm standen, wurden erfüllt. So besorgte mir Marion einige frische Orangen und Kraftriegel um mir im entscheidenden (kraftlosen) Moment wieder die nötige Power zu verschaffen. Vielen Dank noch einmal! Die Krönung der familiären Betreuung war neben anderen unvergesslichen Erlebnissen sicher das Picnic. Alles wurde von Marion liebevoll vorbereitet und eingerichtet. Während wir das Mittagessen einnahmen, wurden von Mohammed wieder die Motorräder aufgetankt, kontrolliert, geschmiert und gewartet.

Zusammenfassend war die Tour perfekt organisiert und mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten versehen die sich ein Endurofahrer in der Wildnis von Marokko nur wünschen kann. Auch in heiklen Situationen (Sturz eines Fahrers, verlorene Kollegen, Umstellung der Route) zeichnete sich unser Guide Hannes durch ausserordentlich wertvolle und ausgeprägte Sozialkompetenzen aus. Seine ruhige Art mit Witz und Humor und sein Anpassungsvermögen waren profihaft.Über die befahrenen Sandstrände entlang des Atlantik, die Schotterpisten in den Bergen, das Befahren der Bachbeete oder über die „Endurospielplätze“ möchte ich nicht mehr verraten, denn so etwas muss ein Endurofahrer oder ein richtiger Motocrosser einfach selber in freier Wildbahn erlebt haben.
In Marokko haben wir in der wunderschönen, abwechslungsreichen Landschaft optimale Bedingungen angetroffen und auch unser Motocrosser Reto, konnte in diesem Crosseldorado all seine Fahrkünste von Sprüngen über km langes Hinterradfahren bis zum Abwinken unter Beweis stellen.So will ich es nicht unterlassen, auch im Namen von Heinz, Werni, Peter, Paul und Reto, an Hannes Zeller, seiner Frau Marion, so wie an Mohammed und Tiger Trip den herzlichen Dank zu richten für die wunderschönen Tage und für all die Aufwendungen die sie für uns in Kauf genommen und organisiert haben.
Ich schliesse diesen Reisebericht mit der Erinnerung an einen unvergesslichen Event und im Wissen, mit Hannes und Marion ganz tolle Freunde gewonnen zu haben.Macht es weiterhin gut in Marokko und bestimmt bis Bald gerne wieder!
Urs Kauz, Schweiz